Sark – Cherbourg

20140805(5. Aug. 2014) Beim Frühstück überlegen wir, noch einen Tag an diesem paradiesischen Plätzchen zu verweilen, doch Clara drängt es weiter. Ihre Freundin Anne wartet an der französischen Küste und möchte den Rest des Törns mit uns segeln. Ingrid ist sehr traurig, jedoch freut sich die Besatzung einer englischen Yacht, die mitbekommen hat, dass wir den Aufbruch planen. Wir geben ihnen über Funk Bescheid, als wir von der Tonne ablegen und der Skipper erläutert uns in feinstem Englisch, wie sehr er die Fußballweltmeisterschaft und insbesondere das deutsche Team genossen habe. Wundert sich natürlich noch, wie ein deutsches Boot zu einem französischen Namen kommt …

Zu Beginn kommen wir gut bei achterlichem Wind voran, jedoch hat sich eine unangenehme Welle aufgebaut. Nach 1,5 Stunden schwächelt der Wind – wir müssen den Motor zur Unterstützung heranziehen, um nicht eine ungünstige Strömung am Cap de la Hague zu bekommen. Kurz vor der Raz Blanchard frischt der Wind wieder auf und wir düsen mit mächtiger Strömung unter uns zum Kap. Dort quirlt es mächtig und eine Welle baut sich auf, in der wir fast zum Stehen kommen und das Boot unkontrollierte Bewegungen macht. Nach dem Kap ist es dann Segeln vom feinsten – gleichmäßiger, ablandiger Wind, der uns zügig bis in den Hafen von Cherbourg bringt. Clara schickt eine Nachricht an die Familie Kautz und kurz danach stehen Anne, Greta und Thilo vor uns. Wir essen gemeinsam im Wohnmobil von Harald und Ute zu Abend – Baguette, Käse, Wein. Wir sind zurück in Frankreich! Anne zieht bei uns ein – jetzt sind wir zu viert.

(33 sm unter Segel, 8 sm mit Motor)

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